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Stadt Ochsenhausen
Ora et labora
Geschichte

Ochsenhausen hat Tradition. Auf einer Anhöhe über der Stadt thront die mächtige Anlage der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. Das im Jahr 1093 erstmals urkundlich erwähnte Kloster zählte einst zu den bedeutendsten Klöstern in Oberschwaben. Über 700 Jahre lang haben hier Mönche im Geiste des Heiligen Benedikt gewirkt: Ora et labora – Bete und arbeite. Seine Blütezeit erlebte das Kloster im Barock. Bis heute ist die Stadt von ihrer reichen klösterlichen Vergangenheit geprägt. Ochsenhausen ist Staatlich anerkannter Erholungsort und hat einschließlich seiner Teilorte Mittelbuch un d Reinstetten knapp 9.000 Einwohner.


Klostermuseum
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Zeittafel

1093
Die erste Stiftskirche des Klosters Ochsenhausen wird dem Heiligen Georg geweiht. Das Kloster ist ein Priorat von Sankt Blasien im Schwarzwald.

1391
Ochsenhausen löst sich von Sankt Blasien und wird selbständige Abtei. Im Jahr darauf wird Nikolaus Faber (1392 – 1422) erster Abt des Klosters.

1489 – 1495
Neubau der gotischen Klosterkirche unter Abt Simon Lengenberger (1481 – 1498).

1495
Ochsenhausen wird freie Reichsabtei.

1502
Nach Unruhen der Klosteruntertanen im Vorfeld des Bauernkrieges wird ein richtungsweisender „Untertanenvertrag“ geschlossen.

1605
Die Abtei erhält das Marktrecht.

1615 – 1632
Neubau des dreiflügeligen Konventgebäudes.

1632 – 1648
Während des 30-jährigen Krieges wird das Kloster durch Seuchen und Plünderungen schwer in Mitleidenschaft gezogen.

1698
Die Erhöhung und Barockisierung des Glockenturms leitet die barocke Umgestaltung des Klosters ein.

1717
Errichtung der ersten Mariensäule.

1725 – 1737
Barockisierung der Klosterkirche. Die Kirche erhält ihre heutige Westfassade.

1728 – 1736
Der Ochsenhauser Orgelbaumeister Joseph Gabler baut die große Orgel auf der Westempore der Klosterkirche.

1785 – 1789
Vollendung des nördlichen Konventflügels als letztem Bauteil des Klosters. Bibliothekssaal, Kapitelsaal und Armarium werden im klassizistischen Stil gestaltet. Bau einer Sternwarte in einem Eckturm des Konventgebäudes.

bis 1803
Letzte Blüte des Klosters unter Abt Romuald Weltin (1767 – 1803). Kunst, Musik und Naturwissenschaften werden gepflegt.

1803
Auflösung und Säkularisation des Klosters. Graf Franz Georg von Metternich wird neuer Herr auf dem Klosterberg.

1807
König Friedrich von Württemberg verfügt die Auflösung des Konvents.

1825
Verkauf des gesamten Klosterbesitzes für 1,2 Mio. Gulden an das Königreich Württemberg.

ab 1842
Nutzung des Klosters durch Ackerbauschule, Waisenhaus und Lehrerbildungseinrichtungen.

1947 – 1955
Lehrerinnen-Oberschule (LOS).

1950
Ochsenhausen erhält das Stadtrecht


1955
Einrichtung eines Staatlichen Aufbaugymnasiums mit Heim.

1964 – 1992
Sanierung der gesamten Klosteranlage durch das Land Baden-Württemberg.

1987
Der renovierte Fruchtkasten des Klosters wird wieder eröffnet und als städtische Galerie und für kulturelle Zwecke genutzt.

1990
Die in den Konventgebäuden untergebrachte Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg wird ihrer Bestimmung übergeben. Das Staatliche Aufbaugymnasium mit Heim wird aufgelöst.

1992
Die städtische Joseph-Gabler-Hauptschule bezieht den Fürstenbau des Klosters.

1993
900-jähriges Jubiläum von Stadt und Kloster: Das Weihedatum der Klosterkirche jährt sich zum 900. Mal.

1997
Fertigstellung des neu gestalteten Konventgartens.

1999
Im Südflügel des Fürstenbaus wird ein Klostermuseum eröffnet.

2001 – 2004
Sanierung der Gabler-Orgel der Klosterkirche.
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